Bildung in schwierigen Zeiten | Vorstellung des Nationalen Bildungsberichts 2022 und Diskussion der Befunde

06/2022

Bildung ist der Schlüssel zu einer humanen und sozial gerechten, wirtschaftlich erfolgreichen und kulturell vielfältigen Zukunftsgesellschaft. Das gilt insbesondere in schwierigen Zeiten und angesichts komplexer Herausforderungen wie der Sicherung des Friedens, der Bewältigung des Klimawandels, der Bekämpfung der Pandemie und der Reduzierung sozialer Ungleichheiten.

Zugleich sind die Erwartungen an Bildung und Bildungspolitik höchst unterschiedlich. Was viele eint, ist die Überzeugung, dass vieles besser ginge und sich einiges ändern müsse. Wie also steht es tatsächlich um unser Bildungssystem? Welche Stärken, welche Probleme lassen sich identifizieren? Wie steht es um Chancengleichheit, Bildungsqualität und Digitalisierung? Welche Folgen der Corona-Pandemie lassen sich erkennen und welche Konsequenzen sollten daraus gezogen werden? Wie lässt sich eine insgesamt größere Flexibilität des Bildungswesens ermöglichen – auch um möglichst schnell auf überraschende Entwicklungen wie eine Pandemie oder die Aufnahme größerer Schüler_innenzahlen im Zusammenhang mit Fluchtbewegungen reagieren zu können? Kurzum: an welchen Stellen besteht Reformbedarf und wie können grundlegende Modernisierungsschritte bildungspolitisch initiiert und gestaltet werden?

Aufschluss darüber verspricht der Nationale Bildungsbericht 2022, der datenbasiert die Situation des Bildungssystems beschreibt und analysiert. In einer Online-Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung am 28.06.2022 haben wir die wichtigsten Befunde, Herausforderungen und daraus resultierender Handlungsbedarfe zusammen mit dem Sprecher der Autorinnen und Autoren des Bildungsberichts, Prof. Dr. Kai Maaz, sowie mit dem Sprecher für Bildung und Forschung der SPD Bundestagsfraktion Oliver Kaczmarek, Staatsrat Rainer Schulz und einem Onlinepublikum diskutiert .


Zu den Beiträgen vom 28. Juni

Nationaler Bildungsbericht 2022