Im Blick zurück zeigt sich ein herausforderndes Jahr mit Höhen und Tiefen. Besonders auffällig ist die inzwischen sehr breit gefächerte Verflechtung des Landesfamilienrates, seiner Ausschüsse und Arbeitsgruppen in viele gesellschaftliche Bereiche im Land: Wirtschaft, Kommunen, Bildung und Medien sowie intensive Politikberatung prägen das Bild.

Mit der neuen Landesregierung ist Vieles in Bewegung gekommen, was über lange Jahre weitgehend unverändert Bestand gehabt hat. Die deutliche Mitfinanzierung der Kindergartenarbeit, das Engagement in der Schulsozialarbeit, Initiativen für Arbeitslose und sozial gesicherte Arbeitsplätze sowie der Arbeitsbeginn an einem Armuts- und Reichtumsbericht des Landes sind Markenzeichen einer neuen Politik.

Mit der gleichzeitigen, vollständigen Einstellung des Landeserziehungsgeldes werden Familien in finanziell prekären Lebensverhältnissen allerdings indirekt zur Finanzierung mit herangezogen. Die seit Jahren anhaltende Abwärtsspirale in den Einkommen von finanziell unterversorgten Familien geht damit weiter. Immerhin ist es gelungen in der Armuts- und Reichtumsberichterstattung des Landes zwei langjährige Forderun-gen des Landesfamilienrates zu platzieren: Erforscht werden sollen „die heimlichen Schulnebenkosten" und das Ausgabeverhalten von Familien in Armut. Von beiden versprechen wir uns Erkenntnisse für passgenaue Maßnahmen zur Unterstützung betroffener Familien.

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