JIMplus-Studie 2026 zum digitalen Wohlbefinden von Jugendlichen erschienen
07/2026
Ergänzend zu der jährlich erscheinenden, quantitativen JIM-Studie legt die Sonderstudie JIMplus 2026 den Fokus dieses Mal auf das digitale Wohlbefinden der Jugendlichen.
Die JIMplus-Studie 2026 zeigt, dass Jugendliche die Nutzung von Social Media als ambivalent erleben. Die Plattformen bieten für 82 Prozent der Befragten einen wichtigen Zugang zu Wissen. Etwa die Hälfte fühlt sich dort verstanden. Auf der anderen Seite geben 72 Prozent an, dass Social Media sie von Dingen ablenkt, die sie eigentlich tun sollten. 40 Prozent der Befragten berichten von einer Beeinträchtigung ihrer Konzentrationsfähigkeit.
Viele Jugendliche kommen zudem mit problematischen Inhalten wie Fake News, extremen politischen oder religiösen Inhalten und Hate Speech in Kontakt. Als wichtigste Ressourcen für das persönliche Wohlbefinden erweisen sich Freundschaften und eine starke familiäre Einbindung.
Für die Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (mpfs) wurden 800 Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren repräsentativ befragt, ergänzt um eine qualitative Vorstudie.
Den link zur Studie und zur Pressemitteilung der Landesanstalt für Kommunikation finden Sie hier: