Aktuelles

Report BW: Vereinbarkeit von häuslicher Pflege und Erwerbstätigkeit

Dass sich Pflege und Erwerbstätigkeit nicht ausschließen dürfen, ist stärker in den öffentlichen Diskurs gerückt. Der neue Report beleuchtet die Situation pflegender Angehöriger und benennt Handlungsansätze. pdf20181.Vereinbarkeit-Pflege-Beruf.pdf

Presse

Zeit für Familie und Arbeit, von der man leben kann

Der Landesfamilienrat begrüßt das Verhandlungsergebnis der IG Metall und fordert die Ausweitung für Beschäftigte mit Familienpflichten in anderen Branchen sowie einen teilweisen Lohnausgleich. pdf2018-03-02.Mehr-Zeit-Familie-Arbeit.pdf

Der Landesfamilienrat Baden-Württemberg setzt sich dafür ein, den Zuschuss des Landes für Eltern mit Mehrlingen zu erhalten.

Bisher konnten Eltern bei der Geburt von Drillingen einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 2.500 Euro je Kind bekommen. Jetzt will das Land diese unkomplizierte Hilfe ohne Begründung einstellen. Dazu die Vorsitzende des Landesfamilienrates Christel Althaus: „Die Geburt von Mehrlingen bringt Familien erfahrungsgemäß an ihre Grenzen. Das große Glück bedeutet meist auch eine große Be-lastung, nicht zuletzt finanziell. Wer Drillinge oder gar Vierlinge bekommt, braucht jede Hilfe um die Mehrausgaben zu meistern. Dazu zählen etwa das größere Auto, eine größere Wohnung oder die Hilfe im Haushalt, um nur einige der Herausforderungen zu nennen, mit denen Mehrlingseltern konfrontiert sind.“ Das Geld des Landes bedeutet da eine wichtige Unterstützung und Anerkennung.

Der Landesfamilienrat bedauert zudem, dass es vor der Entscheidung der Landesregierung keine Anhörung mit den Verbänden gegeben hat. So kann nur gemutmaßt werden, dass die Abschaffung des Programms von den politisch Verantwortlichen mit der geringen Fallzahl begründet wird. „Selbst wenn eine Mehrlingsgeburt nur wenige Eltern betrifft und auch, wenn nicht alle Drillingseltern zum einkommensarmen Teil der Bevölkerung gehören, bleiben finanzielle Hilfen vor allem für kinderreiche Familien wichtig“, so Althaus weiter. „Wir sehen es grundsätzlich kritisch, dass die Förderleistungen des Landes, wie etwa das Landeserziehungsgeld oder der Zuschuss für Familienferien, in den letzten Jahren immer mehr abgebaut wurden“. Die Einstellung des Mehrlingsgeburtenprogramms ist nach Auffassung des Landesfamilienrates ein weiterer Baustein dieser problematischen Entwicklung und kein gutes Signal für Familien.

Stuttgart, 05.01.2017

pdf2017-01-05.Mehrlingsgeburtenprogramm-erhalten.pdf