Aktuelles

Report BW: Vereinbarkeit von häuslicher Pflege und Erwerbstätigkeit

Dass sich Pflege und Erwerbstätigkeit nicht ausschließen dürfen, ist stärker in den öffentlichen Diskurs gerückt. Der neue Report beleuchtet die Situation pflegender Angehöriger und benennt Handlungsansätze. pdf20181.Vereinbarkeit-Pflege-Beruf.pdf

Presse

Zeit für Familie und Arbeit, von der man leben kann

Der Landesfamilienrat begrüßt das Verhandlungsergebnis der IG Metall und fordert die Ausweitung für Beschäftigte mit Familienpflichten in anderen Branchen sowie einen teilweisen Lohnausgleich. pdf2018-03-02.Mehr-Zeit-Familie-Arbeit.pdf

Der Internationale Tag der Familie am 15. Mai ist ein von den Vereinten Nationen (UN) ausgerufener Tag zur Bekräftigung der Bedeutung von Familien. Der Landesfamilienrat in Baden-Württemberg (LFamR) setzt sich landesweit für die Belange von Familien ein und fordert: Baden-Württemberg muss mehr für Familien tun.

Im grün-schwarzen Koalitionsvertrag vom 2. Mai haben sich die beiden Regierungspartner darauf verständigt, Familien, gleich in welcher Form, zu unterstützen. Der LFamR begrüßt das Vorhaben der Landesregierung, Baden-Württemberg zum Familienland zu machen. „Wir freuen uns darüber, dass Familie so prominent im Koalitionsvertrag aufgenommen wurde“, sagt dazu die Vorsitzende Christel Althaus. „Damit Baden-Württemberg wirklich zum Familienland werden kann, braucht es mehr als Absichtserklärungen und einzelne Bausteine. Dafür braucht es einen Plan.“ Der LFamR fordert daher für Baden-Württemberg ein umfassendes Konzept der Familienförderung. Eine neue Regierungsperiode schaffe dafür eine gute Gelegenheit. Der Landesregierung bietet der LFamR dazu seine Mitarbeit mit der Erfahrung und Expertise der bei ihm zusammengeschlossenen Mitgliedsverbände an.

„Die Verfassung, in der sich Familien befinden, bestimmt letztlich den Zustand der Gesellschaft“, so Althaus weiter, „daraus ergibt sich die unbedingte Notwendigkeit, Familien in allen Lebenslagen und allen Lebensphasen zu unterstützen und zu fördern“. Der Alltag vieler Familien ist geprägt von hohen Anforderungen und Belastungen. Dazu gehören trotz des Ausbaus der Kindertagesbetreuung nach wie vor die Schwierigkeiten bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Herausforderungen durch gesellschaftliche Veränderungen, sowie vielfach finanzieller Druck. Gerade letzteres hat auch der im Herbst letzten Jahres vorgelegte Armuts- und Reichtumsbericht des Landes gezeigt: Gut ein Siebtel der Familien ist mit ihren Kindern von Armut betroffen.

Familien in ihren vielfältigen Formen sind nach wie vor der wichtigste Ort des Aufwachsens für Kinder und Jugendliche und auch der Ort, an dem alte Menschen gepflegt werden. Sie sind nicht nur die erste Erziehungs- und Bildungsinstanz für jedes Kind, in ihnen wird auch der Grundstein für Menschlichkeit und Solidarität in unserer Gesellschaft gelegt. Zum Internationalen Tag der Familie erinnert der Landesfamilienrat an die zentrale Bedeutung der Familie und fordert ihre umfassende Förderung ein.

Stuttgart, 12. Mai 2016

Hinweise für die Presse:
Am 15. Mai 2016 ist der von den Vereinten Nationen ausgerufene Internationale Tag der Familien. Damit soll an die zentrale Bedeutung der Familie als grundlegende Einheit der Gesellschaft erinnert und ein öffentliches Bewusstsein für die Förderung und Unterstützung von Familien gestärkt werden.

Der Landesfamilienrat Baden-Württemberg ist ein Zusammenschluss von Verbänden und Organisationen, die landesweit in der Arbeit für und mit Familien engagiert sind. Er versteht sich als unabhängiger und weltanschaulich neutraler Anwalt und Partner für die Belange von Familien und beteiligt sich aktiv an der Meinungsbildung politischer Entscheidungsträger. Dabei ist es das vorrangige Ziel, die Lebensqualität und damit die Rahmenbedingungen für Familien und das Leben mit Kindern zu verbessern.

Christel Althaus ist Professorin an der Hochschule Esslingen und lehrt dort u.a. Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Familie. Seit Dezember 2015 ist sie Vorsitzende des Landesfamilienrates Baden-Württemberg.

Kontakt: Rosemarie Daumüller (Geschäftsführerin)
Landesfamilienrat Baden-Württemberg, Gymnasiumstraße 43, 70174 Stuttgart,
Telefon: 0711/625930, mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , www.landesfamilienrat.de