Unsere Positionen

Familienbildung. Alle gewinnen

Kinder erziehen und für deren gelingende Entwicklung Sorge tragen, Familie und Beruf miteinander vereinbaren, eigenverantwortlich haushalten, Partnerschaft leben, Angehörige pflegen und betreuen – all dies sind Aufgaben, die in den unterschiedlichen Lebensphasen und Lebenslagen von Familien komplexes Wissen und vielseitige Kompetenzen erfordern. Diese Fähigkeiten wachsen Eltern nicht naturhaft oder durch bloße Weitergabe zwischen den Generationen zu. Sie müssen in entsprechenden Lernprozessen im Sinne eines „Doing family“ erworben und unterstützt werden. Familienbildung bezieht sich auf einen weiten Bogen familienrelevanter Fähigkeiten und Kenntnisse – von der Partnerschafts- und Erziehungskompetenz über die Medien- und Gesundheitskompetenz, die Haushaltsführungs-, Finanz- und Wirtschaftskompetenz bis hin zur Beziehungs-, Fürsorge-, Pflege- und Generationenkompetenz.

Der Landesfamilienrat Baden-Württemberg versteht Familienbildung als zentralen Baustein einer umfassenden Familienförderung. Mit der aktuellen Veröffentlichung "Familienbildung. Alle gewinnen" möchte er dazu beitragen, den Stellenwert von Familienbildung zu stärken. Er stellt sich damit hinter die Positionen des bei ihm angesiedelten landesweiten Netzwerks Familienbildung Baden-Württemberg.

Die 20-seitige Broschüre gibt es sowohl in einer Onlineversion (s.pdf unten), als auch gedruckt. Sie kann - gegen Übernahme einer Portopauschale - bei der Geschäftsstelle des Landesfamilienrates (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Frau Lenz) bezogen werden.

 

pdfFamilienbildung-Positionspapier2015_online.pdf

 

 

Rund um die Uhr ... Angehörige zwischen Beruf und Pflege

Die Versorgung von älteren, hilfsbedürftigen oder behinderten Menschen ist ohne das Engagement der Familie kaum denkbar. Mehr als zwei Drittel aller Pflegebedürftigen in Baden-Württemberg werden zu Hause durch ihre Angehörigen betreut, nur wenige davon unterstützt durch professionelle Dienste. Überwiegend sind es die Frauen, welche als Töchter oder Ehefrauen ihre Angehörigen in der häuslichen Umgebung versorgen. Verschiedene Entwicklungen stellen die stillschweigend vorausgesetzte Selbstverständlichkeit der privaten Pflege jedoch zunehmend in Frage.

In seinem neuen Positionspapier beschreibt der Landesfamilienrat die Notwendigkeit einer Trias aus privater Unterstützung, professioneller Hilfe und bürgerschaftlichem Engagement, wenn kranke oder ältere Angehörige auch in Zukunft gut versorgt sein sollen. Die Veröffentlichung enthält Forderungen gegenüber dem Land, den Kommunen sowie gegenüber Unternehmen und Verwaltungen.
Die Abgabe einzelner Broschüren erfolgt gegen eine Versandkostenpauschale.

Kontakt:

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oder Tel.: 0711-625930.
Zur Weitergabe eignet sich auch die Onlineversion.

pdfRund um die Uhr - Angehörige zwischen Beruf und Pflege

Familien in der Medienwelt

Medien wie Fernsehen, Hörfunk, Zeitung, Telefon und das Internet sind heute ständig verfügbar und zum allgegenwärtigen Bestandteil des Lebens in der modernen Gesellschaft geworden. Sie spielen mit unterschiedlicher Gewichtung im täglichen Leben von Familien eine immer größere Rolle. Insbesondere Kinder und Jugendliche verbringen zunehmend mehr Zeit mit dem Computer und ihren Mobiltelefonen. Eltern sind dabei oft verunsichert;
sie wissen nicht, welcher Umgang mit Computer, Internet, Fernsehen, Handy oder Spielkonsolen für ihre Kinder richtig ist und fragen sich, ob die Mediennutzung ihrer Kinder angemessen ist oder ob sie ihnen schadet. Medien sind ein nicht mehr wegzudenkender Faktor der Informations- und Dienstleistungsgesellschaft. Ihre fachkundige Nutzung entscheidet mit über Wissenserwerb und gesellschaftliche Teilhabe, im politischen Leben ebenso wie im Erwerbsleben. Mit der vorliegenden Publikation möchte der Landesfamilienrat einen Beitrag zur Bildung von Medienkompetenz bei Eltern, Kindern bzw. Jugendlichen und Pädagogen bzw. Beratern leisten. Es geht darum, Standards einzufordern und Anregungen an die politisch Verantwortlichen sowie an die Akteure in der Bildung und Beratung von Kindern, Jugendlichen und Eltern weiterzugeben. Im Anhang finden die Leserinnen und Leser hilfreiche Adressen und weiterführende Lektüre. Die Veröffentlichung kann als DIN A 5 Broschüre beim Landesfamilienrat Baden-Württemberg Reports "Familienpolitische Entwicklungen – Angebote für Familien" unter info@landesfamilienrat gegen eine Versandkostenpauschale bestellt werden. Zur Weitergabe - um die wir bitten - eignet sich aber auch gut die als PDF beigefügte Onlineversion.

pdfFamilien in der Medienwelt

Familien fördern - Kinder schützen

Die in der Vergangenheit bekannt gewordenen Fälle der Vernachlässigung und Misshandlung von Kindern fordern Politik, Fachwelt und Gesellschaft in besonderem Maße heraus. Der Landesfamilienrat empfiehlt der Landesregierung in seinem Positionspapier vom April 2009 nicht nur verlässlich ausgestaltete und vernetzte Maßnahmen zur Prävention sowie die notwendigen Interventionen auf hohem fachlichem Niveau, sondern darüber hinaus ein systematisches Konzept der Kinder- und Familienförderung. Darin muss wirksamer Kinderschutz, neben der familienfreundlichen Gestaltung der Infrastruktur, ein Kernelement sein. Davon können regionale Konzepte abgeleitet werden. Wirksame Hilfsangebote müssen also durch eine gesamtgesellschaftliche Aufmerksamkeit für die Belange von Familien ergänzt werden. ...

pdfFamilien fördern - Kinder schützen

Die Schule besser machen... Positionen aus Familienperspektive

Erziehung und Bildung gehören zu den wesentlichen Aufgaben von Familien und Gesellschaft und stehen derzeit vermehrt im Blickpunkt der öffentlichen Debatte. Voraussetzung für die gelingende Lebensbewältigung sind eine gute Erziehung und Bildung. Schule und Familie stehen in Wechselwirkung.

So beeinflusst Schule das Leben von Familien in besonderer Weise. Der Landesfamilienrat beteiligt sich an der allgemeinen Bildungsdiskussion vor allem aus der Perspektive von Familien. Im vorliegenden Positionspapier stellt er zehn zentrale Thesen zur Schule aus Familiensicht vor. Bestellung: Gegen Zusendung eines ausreichend frankierten DIN A5-Umschlages (an den Landesfamilienrat BW, Rotebühlstraße 131, 70197 Stuttgart) erhalten Sie ein kostenloses Exemplar. Bei Bestellung einer größeren Stückzahl Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird eine Versandkostenpauschale erhoben.

pdfDie Schule besser machen

Bildung, Betreuung und Erziehung der Kinder

Familien erleben derzeit eine selten da gewesene Aufmerksamkeit. Der 12. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung befasste sich mit der „Bildung, Betreuung und Erziehung vor und neben der Schule". Auch in Baden-Württemberg ist eine Aufbruchstimmung in der Familienpolitik zu verzeichnen. Allerdings bedarf es noch erheblicher substanzieller Veränderungen: Immer noch sind die Betreuungsangebote für Familien mit Kindern unter drei Jahren und im Schulalter völlig unzureichend. Immer noch ist zu wenig Personal in Kindergärten und Schulen mit viel zu vielen Kindern beschäftigt. Qualitativ und quantitativ hochwertige Angebote würden viele Projekte und Sonderprogramme überflüssig machen. Was fehlt, ist eine „Gesamtkonzeption aus einem Guss". ...

pdfBildung_Betreuung_Erziehung

Arm im Kinderland? Familien und Kinder wirksam vor Armut und ihren Folgen schützen

Ein Aufwachsen in Armut belastet und hat für Kinder viele negativen Auswirkungen: Gesundheitszustand, Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein von Kindern stehen in enger Wechselwirkung mit dem Einkommen oder dem sozialen Status ihrer Eltern und auch der Zusammenhang zwischen Armut und geringen Bildungschancen ist in vielen Studien nachgewiesen. Armut bestimmt daher nicht nur die Gegenwart von Familien, sie schränkt auch die Chancen von Kindern in der Zukunft ein: Die Gefahr ist groß, dass sich Benachteiligungen über Generationen verfestigen und so aus "Kindern armer Eltern, die Eltern armer Kinder" werden.

Aktuellen Befunden zufolge ist in Baden-Württemberg jede zehnte Familie armutsgefährdet und knapp neun Prozent der Kinder im Land erhalten Leistungen im Rahmen des Regelwerks von Hartz IV. Armut gibt es sichtbar und manifest oder gut verborgen und verschämt. Dabei stehen vor allem die Familien unter großem Druck, die noch über eine "prekäre Wohlstandsposition" verfügen, sich jedoch wegen Krankheit, Arbeitslosigkeit oder Überschuldung von Armut bedroht sehen. Eine konsequente Familienförderpolitik des Landes muss dazu beitragen, Familien vor dem Abgleiten in Armut zu bewahren, Armutslagen zu überwinden und insbesondere den Kindern aus einkommensschwachen Familien Zukunftsperspektiven zu vermitteln. Positionspapier zum Download s.u. ...

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Alleinerziehende - Familien in konzentrierter Form

Die Familienform "allein erziehend" sagt noch nicht viel darüber aus, in welcher Lebenssituation sich die Mütter oder Väter befinden. Alleinerziehende sind keine homogene Gruppe, vielmehr ist von einer Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Lebensverhältnisse und Bedarfslagen auszugehen.

Stärker als die Familienform wirken sich Einkommensverhältnisse, Bildungsstand, Gesundheit oder Alter auf die Lebenslage von Müttern oder Vätern aus. Der Landesfamilienrat thematisiert mit seinem neuen Positionspapier die "zugespitzte" Situation von Einelternfamilien. Gleichzeitig macht er mit dieser Publikation auf die Chancen und Risiken aller Familien aufmerksam. Der Landesfamilienrat fordert Politik und Gesellschaft dazu auf, Rahmenbedingungen für die Familie so zu gestalten, dass Kinder und Eltern, in welcher Familienform auch immer, gute Lebensbedingungen vorfinden. Das Heft steht zum Download bereit und kann gedruckt gegen eine Versandkostenpauschale bei der Geschäftsstelle angefordert werden. ...

pdfFamilie in konzentrierter Form - Positionen und Forderungen