Mieten in Ballungsräumen werden für Familien mit geringem Einkommen zunehmend unerschwinglich. Familien müssen im Durchschnitt mehr als ein Drittel ihres Einkommens für die Miete aufwenden, dazu kommen steigende Nebenkosten, insbesondere für Strom und Heizung. Der Bestand an sozial gefördertem Wohnraum ist in den letzten zehn Jahren in Baden-Württemberg nahezu zum Erliegen gekommen. Angesichts der sich weiter verschärfenden Wohnungsknappheit in vielen Regionen setzte sich der Landesfamilienrat


mit seiner Fachveranstaltung im Rahmen der Familienpolitischen Gespräche am 14. März 2014 für differenzierte Konzepte zur Schaffung von bezahlbarem, generationen- und familiengerechten Wohnraum ein. Die Beiträge dieser Veranstaltung finden Sie auf dieser Seite, s.u.

Im Gespräch mit den familien- und baupolitischen Sprechern der Landesregierung Thomas Poreski MdL (Grüne), Johannes Stober MdL (SPD), Tobias Wald MdL (CDU) und Jochen Haußmann MdL (FDP) konnten die Teilnehmenden die Sinnhaftigkeit von geplanten und geforderten Maßnahmen diskutieren. Am Ende stand die Forderung nach einem "Masterplan" für bezahlbaren familien- und generationengerechten Wohnraum. Hauptakteure sind neben der privaten Bauwirtschaft die Kommunen, aber Bund und Land können und müssen entsprechende Weichen stellen.

Beiträge
 
Impressionen
Rollin.Saleth.Beer 
2014-03-14.Politiker 
 TN-Ost  Vortrag.Saleth