Im alltäglichen Zusammenleben von Familien ist Zeit eine zentrale Ressource. Einer der mächtigsten Taktgeber des Familienlebens ist dabei die Arbeitswelt. Mit ihren Anforderungen nach zeitlicher und räumlicher Flexibilität steht sie nicht selten in Konkurrenz zu den Ansprüchen des Familienlebens nach Anwesenheit und Verlässlichkeit. Zeitpolitik für Familien ist daher ein Megathema der Familienpolitik. Im Rahmen der neu gestarteten Reihe "Familienpolitische Gespräche im Hospitalhof" gab es am 24.06.2016 aktuelle Ergebnisse

Innerhalb der Familienförderung hat Familienbildung einen besonderen Stellenwert, denn die Erziehungskompetenz ist von großer Bedeutung für das gelingende Aufwachsen von Kindern. Das Netzwerk Familienbildung BW plädierte bei seinem Kongress am 9. Juli 2015 für bessere rechtliche und strukturelle Rahmenbedingungen.

Die Beiträge der Tagung finden Sie hier zum Download (pdf-Datei):

pdfOnline-Doku-gesamt_Tagung-LFR_9-7-15_online-final.pdf

 

 

Mieten in Ballungsräumen werden für Familien mit geringem Einkommen zunehmend unerschwinglich. Familien müssen im Durchschnitt mehr als ein Drittel ihres Einkommens für die Miete aufwenden, dazu kommen steigende Nebenkosten, insbesondere für Strom und Heizung. Der Bestand an sozial gefördertem Wohnraum ist in den letzten zehn Jahren in Baden-Württemberg nahezu zum Erliegen gekommen. Angesichts der sich weiter verschärfenden Wohnungsknappheit in vielen Regionen setzte sich der Landesfamilienrat

Medien prägen unseren Alltag und unsere Kommunikation – das gilt für die Arbeitswelt ebenso wie für den privaten Bereich.

Gerade in der Familie ist die Mediennutzung von großer Bedeutung, denn sie verändert nicht nur das Familienleben, sie fordert von Müttern und Vätern erzieherisches Handeln in einem Bereich, in dem sie oft sehr unsicher sind. Das gilt auch für die junge Elterngeneration, die vergleichsweise medienaffin aufgewachsen ist.

P1080044Mit der Politik...
P1080012.....im Gespräch

 

Mit der Tagung „Vielfalt im Verbund macht stark! Eltern- und Familienbildung in Baden-Württemberg“ hat der Landesfamilienrat die Gründung des Netzwerk Familienbildung beim Landesfamilienrat am 27. November 2012 begleitet. Die gut besuchte Veranstaltung hat deutlich gemacht, an welchen „Baustellen“ noch gearbeitet werden muss auf dem Weg zu einer bedarfsgerechten Ausgestaltung von Angeboten der Eltern- und Familienbildung vor Ort zu der wesentlich auch ihre rechtliche und finanzielle Absicherung gehört. Anregungen dazu wurden nicht nur in den Referaten, sondern auch in den Baustellen-Workshops gegeben. Alle Beiträge und Ergebnisse können Sie in der beigefügten Onlineversion herunterladen. Die Dokumentation gibt es nicht gedruckt.

pdfVielfalt im Verbund 2012

Am 5. Juli 2012 hat der Landesfamilienrat zusammen mit dem Netzwerk Alleinerziehendenarbeit in Baden-Württemberg die Fachtagung Alleinerziehende als Zeitjongleure durchgeführt. Dabei ging es um Vereinbarkeit von Familie und Beruf und ihre Grenzen, um Existenzsicherung, Soziale Netzwerke und die Frage nach dem Guten Leben. Alle Beiträge dieser Tagung finden Sie über das erste beigelegte PDF. Die Dokumentation gibt es nur als Onlineversion.

pdfFachtagung Zeitjongleure

Der Landesfamilienrat Baden-Württemberg und der Landesfrauenrat Baden-Württemberg haben in Kooperation mit der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg (DRV) am 28.11.2011 eine Fachveranstaltung zum Thema Alterssicherung für Frauen und Familien durchgeführt. Die Veranstaltung ging auf Grundlagen, Entwicklungen und aktuelle Herausforderungen der Alterssicherung in Deutschland ein und eröffnete eine Plattform für Diskussion und Forderungen, die sich aus Sicht der beteiligten Akteure ergaben.

Lesen Sie hier den Bericht über die Fachveranstaltung, der in der Fachzeitschrift SPEKTRUM der DRV (Heft 02/2012) erschienen ist.

pdfSpektrum 2012 - Die Rente ist sicher

Die demografische Entwicklung und die Entwicklung am Arbeitsmarkt führen zu längerer Lebensarbeitszeit, geringerer Rentenerwartung und der Notwendigkeit einer privaten Altersvorsorge. Eine Zunahme der Altersarmut gehört zu den erwarteten Zukunftsszenarien. Der „Trend zur Eigenverantwortung“ trifft auf eine Zunahme unsteter Erwerbsbiografien, ei-nen wachsenden Niedriglohnsektor, hohe Arbeitslosigkeit oder gering bewertete Kinderer-ziehungszeiten, um nur einige Schlagworte zu nennen. Beschäftigte mit geringem Einkom-men oder Arbeitslose können nicht vorsorgen. Auch für Frauen, insbesondere für Mütter und für Familien, stellt sich die Frage nach finanzieller Sicherheit im Alter in zugespitzter Form. Rentenpolitik ist daher eine besondere und wichtige Ausprägung von Frauen- und Familienpolitik.

pdfAltersvorsorge für Frauen und Familien

Zusammen mit dem Landesseniorenrat, dem Landespflegerat und dem Paritätischen Bildungswerk hat der Landesfamilienrat Baden-Württemberg am 17.07.2009 einen Fachkongress mit dem Titel "Zwischen Bürostuhl und Pflegebett. Rahmenbedingungen und Konzepte" durchgeführt. Dabei gingen Wissenschaftler und Fachleute der Frage nach, welche Konzepte vor Ort tauglich sind und wie sich gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen ändern müssen, um eine bestmögliche Versorgung von Pflegebedürftigen zu erreichen und pflegende Angehörige zu unterstützen.

Seit 2008 ist das neue Gesetz zur Änderung des Unterhaltsrechts (Unterhaltsrechtsreform) in Kraft. Es will in erster Linie das Kindeswohl stärken, indem es den Unterhaltsanspruch für fast 2,2 Millionen betroffene Kinder in den ersten Rang hebt. Doch das neue Recht hat nicht nur Vorteile für Eltern und Kinder. Das Netzwerk Alleinerziehenden-Arbeit Baden-Württemberg hat bei zwei Fachtagungen eine erste Zwischenbilanz zu den Auswirkungen der Unterhaltsreform gezogen. In diesem Netzwerk engagieren sich die evangelischen und katholischen Kirchen sowie der Verband alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV) in Kooperation mit dem Landesfamilienrat Baden-Württemberg.