Die Versorgung und Pflege von älteren, hilfsbedürftigen oder behinderten Familienangehörigen zu Hause erfordert den Einsatz und das Engagement der Familie. Ganz überwiegend sind es die Frauen, welche als Mütter oder (Schwieger)Töchter die Angehörigen in ihrer häuslichen Umgebung pflegen, betreuen und versorgen. Über zwei Drittel der Pflegebedürftigen werden in häuslicher Pflege, unterstützt von professionellen Diensten, von den Angehörigen betreut.
Die Vereinbarkeitsproblematik ist ein lebenslanger Prozess und beschränkt sich nicht auf die Phase mit kleinen Kindern. In Anbetracht der demografischen Entwicklung wird die Beanspruchung von Familienangehörigen auch im Erwerbsalter durch die Unterstützung und Pflege pflegebedürftig werdender älterer Menschen zunehmen.
Die Verantwortung für pflegebedürftige Angehörige ist ein Zukunftsthema der Familienpolitik und es besteht Handlungsbedarf. Mit seinem Positionspapier "Rund um die Uhr.... Angehörige zwischen Beruf und Pflege" will der Landesfamilienrat für diese "Gemeinschaftsaufgabe" sensibilisieren und ruft die verantwortlichen Akteure zu konkreten Maßnahmen und auf.

pdf"Rund um die Uhr ... Angehörige zwischen Beruf und Pflege"

Der Landesfamilienrat beteiligte sich am 17.07.2009 mit einer Fachtagung zur Vereinbarkeit von Familien- und Erwerbsleben. Eine Zusammenfassung der Tagungsergebnisse finden Sie hier.
Die Dokumentation aller Tagungsbeiträge finden Sie auf unserer Homepage unter Veröffentlichungen - Dokumentation.
Gegen eine Versandkostenpauschale kann sie auch in Druckfassung zugesandt werden.